Cellulite 10 praktische Tipps gegen Cellulite

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Mit kurzem Eincremen ist den lästigen Orangenhaut-Dellen nicht entgegenzuwirken oder vorzubeugen, für straffe Beine muss Frau schon etwas mehr Zeit investieren. Sanfte Massagen mit Anti-Cellulite-Cremes, Förderung der Durchblutung durch Kalt-Warm-Wechselbäder, eine fettarme vitaminreiche Ernährung und Sport gehören zum Pflegeprogramm gegen

Verschiedene Behandlungsmethoden bei Cellulite

Wichtig sind auch Geduld und Disziplin, denn ein straffender Effekt stellt sich häufig erst nach einigen Monaten konsequenter Maßnahmen ein. Bei hartnäckiger Cellulite helfen in erster Linie Diät und viel Bewegung.

Bezüglich spezieller Methoden, wie der Vakuumtherapie, Elektrobehandlungen und Anti-Cellulite-Strumpfhosen (zum Beispiel mit Theophyllin-Acetal), lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Sportliche Betätigung

Problemzonen können durch körperliche Bewegung gezielt bekämpft werden – Sport steht deshalb ganz oben auf der Liste des Anti-Cellulite-Programms. Bewegung stärkt die Muskeln, fördert die Durchblutung und regt durch Sauerstoffzufuhr die Fettverbrennung an.

  • Fett abbauen und Muskelmasse aufbauen: Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto mehr Kalorien werden verbrannt, denn die Stoffwechselaktivität der Muskelzellen ist höher als die der Fettzellen.
  • Gezieltes Krafttraining im Fitnesscenter oder Problemzonen-Gymnastik (Muskelaufbautraining für Beine, Bauch und Po) sind äußerst effektiv. Die Haut wird wieder glatter – allerdings braucht es dafür Geduld und Ausdauer. Ideal sind drei Trainingseinheiten pro Woche 30 Minuten, am besten mit mäßiger Belastung.
  • Geeignete Sportarten im Kampf gegen die Cellulite sind außerdem Radfahren, Joggen, Wandern oder Schwimmen. Empfehlenswert ist auch ein Minitrampolin für Zuhause. Trampolinspringen regt ebenfalls den Stoffwechselan, bringt die Fettverbrennung auf Trab und schont die Gelenke.

Ernährung bei Cellulite

Trinken ist für die Straffung der Haut ganz wichtig, mindestens zwei Liter Flüssigkeit täglich sind empfehlenswert. Besonders entschlackend und verdauungsfördernd soll ein Glas warmes Leitungswasser morgens nach dem Aufstehen wirken.

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Bei der Ernährung ist es günstig, auf eine kochsalz- und fettarme Kost zu achten. Obst und Gemüse, speziell kaliumreiche Nahrungsmittel (Kartoffeln, Aprikosen, Bananen), Ingwer und Artischocken unterstützen die Entschlackung.

  • Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit. Damit unterstützen Sie den Abtransport von Abbauprodukten des Stoffwechsels. Zu empfehlen sind Kräutertee oder natriumarmes Mineralwasser.
  • Trinken Sie Kaffee, schwarzen Tee und Alkohol nur in Maßen.
  • Reduzieren Sie den Genuss von Salz, Zucker, und Fleisch zugunsten von Vollkornprodukten, Obst und Gemüse.
  • Vermeiden Sie Übergewicht oder bauen Sie überflüssige Pfunde ab.

Hautpflege bei Cellulite

Die Wirkung von Anti-Cellulite-Präparaten und Massagegeräten ist sehr umstritten. Stiftung Warentest sprach nach achtwöchiger Untersuchung allen getesteten Mitteln Wirksamkeit ab. Dennoch fühlen sich die neuen Cremes und Gele mit speziellen Zuckermolekülen, Koffein, Silicium oder Ginkgo äußerst angenehm auf der Haut an.

Ein Vollbad mit Algenextrakten oder mit Meersalz vor dem Eincremen erhöht die Aufnahmebereitschaft der Haut für Wirkstoffe. Zudem fördert der tägliche Massageeffekt beim Eincremen die Durchblutung – sanftes Einmassieren im Uhrzeigersinn oder eine leichte Zupfmassage sind ideal:

  • Zupfmassage: Heben Sie für die Zupfmassage die Haut mit den Fingerspitzen beider Hände an, drücken Sie sie ein wenig und ziehen Sie sie dann nach oben. Arbeiten Sie sich systematisch von den Oberschenkeln bis zum Po weiter.
  • Wechselduschen (dreimal kurz hintereinander: erst warm dann kalt) kurbeln die Blut- und Lymphzirkulation an. Bauen Sie diese als regelmäßiges Ritual in Ihre tägliche Dusche ein.
  • Massagen (mit Massagehandschuhen, -rollern oder -geräten) beschleunigen ebenfalls den Stoffwechsel und sorgen für den Abtransport von Stoffwechselschlacken. Massieren Sie die betroffenen Körperstellen jeden Tag, am besten von unten nach oben.